Grosse Feuerwehrübung in der Chrüzmatt

Rund 100 Feuerwehrleute, ein Hubretter, Atemschutz und viele neugierige Zuschauer: Am vergangenen Samstag wurde die Chrüzmatt zum Schauplatz einer gross angelegten Feuerwehrübung. Geübt wurde für einen Ernstfall, der hoffentlich niemals eintreffen wird.

Was am vergangenen Samstag auf den ersten Blick wie ein echter Grosseinsatz wirkte, war zum Glück «nur» eine Übung. Eine dafür umso realistischere. Die Feuerwehr trainierte in der Chrüzmatt verschiedene Rettungsszenarien und bereitete sich damit auf eine Situation vor, die niemand erleben möchte – einen Brand oder einen anderen Notfall in einem Alters- und Pflegeheim.

Denn eine Evakuierung in einem Pflegeheim stellt besondere Herausforderungen. Viele Bewohnende sind in ihrer Mobilität eingeschränkt und können ein Gebäude nicht selbstständig verlassen. Genau dieses Szenario wurde deshalb möglichst realitätsnah geübt.

Ein besonderer Blickfang war der Hubretter. Damit wurden Personen aus den oberen Stockwerken der Chrüzmatt gerettet. Die Übung zeigte eindrücklich, wie schnell und professionell die Feuerwehr auch Menschen erreichen kann, für die der Weg über das Treppenhaus nicht möglich ist. Gleichzeitig wurde im Innern des Gebäudes die Evakuierung über das Treppenhaus geübt. Personen mit Rollatoren oder im Rollstuhl stellten dabei unsere Bewohnenden möglichst realistisch dar. Für die Einsatzkräfte bedeutete dies: anpacken, koordinieren, Ruhe bewahren und jeden Handgriff richtig ausführen. Gemäss Feuerwehrkommandant standen rund 100 Feuerwehrpersonen mit ihrer gesamten Ausrüstung im Einsatz – vom Atemschutz bis zum imposanten Hubretter.

Auch für die Chrüzmatt war die Übung eine wertvolle Erfahrung. Im Ernstfall zählt jede Minute. Abläufe müssen funktionieren, Zuständigkeiten klar sein und die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Personal muss Hand in Hand gehen.

Rund 100 Schaulustige wollten sich das Geschehen nicht entgehen lassen und beobachteten interessiert, wie die Feuerwehr die verschiedenen Rettungsszenarien meisterte. Für einmal durfte man den Feuerwehrleuten bei ihrer wichtigen Arbeit ganz genau über die Schulter schauen – und dabei vielleicht auch ein bisschen besser verstehen, was hinter einem solchen Einsatz steckt.

Wir sagen herzlich Danke an alle rund 100 Feuerwehrpersonen für ihren Einsatz, ihre Professionalität und die eindrückliche Übung bei uns in der Chrüzmatt. Und natürlich hoffen wir alle, dass das, was am Samstag so eindrucksvoll geübt wurde, auch in Zukunft immer eine Übung bleiben wird.

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